Beeindruckende Zahlen am GJ-Stand auf dem Autofreien Tag

29 Luftballons kann man mit dem CO2 füllen, dass ein Auto bereits nach einem Kilometer Fahrt ausgestoßen hat. Die Erfurter Straßenbahn füllt hingegen keinen einzigen Ballon, da ihr Strom aus CO2-freien Wasserkraftanlagen stammt.
Ein Regionalzug setzt auf einer Fahrt von Erfurt nach Jena pro Fahrgast soviel Energie um, wie in 2 ½ Packungen Zucker stecken. Ein Fahrradfahrer benötigt auf der selben Strecke lediglich die Energie aus 300 g Zucker.
Für jeden Pkw sind in Deutschland 120 m2 Boden versiegelt, um Autobahnen, Zufahrtsstraßen, Parkplätze und Parkhäuser bereitzustellen.

Am Stand der Grünen Jugend auf dem Autofreien Tag drehte sich diesmal alles um Zahlen und wie wir uns diese anschaulicher machen können. Die Mitglieder der Grünen Jugend Erfurt erläuterten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern gerne was denn da genau zu sehen war. Die Idee funktionierte und wir erhielten viele positive Rückmeldungen. Natürliche überraschte längst nicht alle BesucherInnen die deutlichen Nachteile die das Auto gegenüber anderen Verkehrsmitteln besitzt. Vielmehr fand unser Stand, der natürlich zum Ziel hatte die Vorteile von öffentlichen Verkehrsmittel, dem Fahrrad und dem zu Fuß gehen zu betonen, große Zustimmung. So folgten hunderte ErfurterInnen dem Aufruf der Stadt und kamen mit der EVAG oder dem Rad zum Autofreien Tag und genossen einen Spaziergang über die sonst so verkehrsgeplagte Clara-Zetkin-Straße. Auch unser Informationsmaterial zur Critical Mass, der Radaktion für mehr Beachtung für die Belange von Radfahrern, fand großen Absatz.

Wir hoffen dass wir in diesem Jahr wieder ein paar Menschen mehr davon überzeugen konnten, dass eine Stadt in der das Auto selten genutzt wird und selten genutzt werden muss, eine besonders lebenswerte Stadt ist!

Klimaanlage in Gefahr

Mit Plakat …
Anlässlich des Internationalen Jahr der Wälder 2011 hat die Grüne Jugend Erfurt an diesem Wochenende auf dem Fischmarkt um Aufmerksamkeit für die kritische Situation des deutschen Waldbestandes geworben. Mit einem Transparent und Liedern wollten wir auf die Tatsache hinweisen, dass weltweit jährlich etwa 13 Millionen Hektar Wald durch Abrodung und Versiegelung zerstört werden.

Seit 2004 führt die Grüne Jugend alljährlich, eine deutschlandweite Waldwoche durch, die dieses Jahr vom 2. bis zum 9. Mai stattfindet. Damit soll auf die Zerstörung des Waldes, seiner Rolle im Klimaschutz und als Raum für Biodiversität hervorgehoben werden.

… und Musik, für eine leistungsstarke Klimaanlage.

Da Wälder auch natürlich CO2 Speicher sind, hat die Abnahme der bewaldeten Fläche negative Folgen für das Weltklima. Deutschlandweit waren 2010 zudem 23% des Waldzustandes stark geschädigt, in Thüringen sogar 32%. Auch die ungebremste Versiegelung, der in der Bundesrepublik täglich über 100 Hektar Fläche zum Opfer fallen, kann nicht nachhaltig sein.