In einer kleinen Beitragsreihe wollen wir neue Aspekte und unsere Forderungen zum Wohnen in Erfurt präsentieren:

Hier unsere Nummer 1! Nehmt euch die 2 Minuten für einen gut recherchierten Beitag zu der Situation von Azubis, Schüler*innen, FSJlern im Vergleich zu Studierenden:

Wer zum Studieren nach Erfurt zieht, muss erst einmal nach einer Wohnung suchen, die vom BAföG bezahlt werden kann. Meist lassen hier in Erfurt noch erschwingliche Angebote mit einer mehr oder weniger guten Lage finden. Eine Alternative bieten Studierendenwohnheime. Kürzlich erst nahm unser Sprecher Jasper Robeck an der Besichtigung einer ehemaligen Zahnklinik teil, die in ein Studierendenwohnheim umgebaut werden soll. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen bereitzustellen. Wer dabei aber oft hinten runter fällt: Azubis, Schüler*innen und FSJler*innen. Ausbildungsvergütung und Schüler*innen-BAföG betragen oft weniger als das BAföG für Studierende. Für eine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer reicht das meist nicht. In Erfurt gibt es ein Internat für Auszubildende, es gehört zur Sebastian-Lucius-Schule. Dadurch haben zwar auch Azubis die Möglichkeit, z.B. ein Einzelzimmer für knapp 200€ monatlich zu mieten. Doch vom Anger bis zum Internat in Gispersleben benötigt man mit dem ÖPNV fast eine halbe Stunde, zu Fuß sogar über eine Stunde. Durch diese Lage am Stadtrand werden v.a. Azubis nicht richtig in das öffentlich Leben in Erfurt eingebunden. Deshalb fordern wir: Mehr Wohnheime für Azubis, und vor allem mehr günstigen Wohnraum in Innenstadt-Nähe! 🏢