Gegen das Vergessen!

Heute vor 43 Jahren spitzte sich die Situation zu: Auf dem Erfurter Anger versammelten sich 300 Personen zu einem rassistischen Mob, die mit Rufen wie „Aufhängen!“ ihr Ziel deutlich machten. Die algerischen Vertragsarbeiter suchten dabei Zuflucht in der Hauptpost und konnten nur durch das Einschreiten der Volkspolizei vor Schlimmeren bewahrt werden. Diese pogromartigen Ausschreitungen sind heute vergessen, weil die DDR-Behörden die Ereignisse vertuschten und auch nach der Wende nie wirkliche Aufarbeitung stattfand. Wir finden: Das Vergessen muss ein Ende haben – die Auseinandersetzung mit den dunklen Teilen unserer Stadtgeschichte ist notwendiger denn je!

Mehr Infos zum Thema findet ihr im Wikipedia-Artikel dazu, der vor wenigen Monaten erstellt wurde: https://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Pogrome_1975

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