Heute zog unsere Demonstration für eine bessere Fahrradinfrastruktur und mehr Rechte für Radfahrerinnen und Radfahrer vom Radhaus am Willy-Brandt-Platz über den Juri-Gagarin-Ring und den Anger bis vor das Rathaus am Fischmarkt. Zur Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof begrüßte GJ-Sprecher Sven die Teilnehmenden und betonte: „Der Bahnhofstunnel ist durch den Zwang zum Absteigen reine Schikane für alle die, die mit dem Rad unterwegs sind und steht beispielhaft für eine Vielzahl von Flicken und Löchern im Erfurter Fahrradnetz.“ Nach der kurzen Ansprache setzte sich der Aufzug in Bewegung. Schrille Fahrradklingeln und zahlreiche Transparente zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Viele Passanten gestikulierten deutlichen Zuspruch für die Demonstrierenden. Offensichtlich ist die Fahrradpolitik vielen Menschen eine Herzensangelegenheit.

Raddemo (1)

Der junggrüne Kandidat für den Erfurter Stadtrat Johannes Vogel war erfreut: „So viel Beachtung finden Radfahrende in Erfurt noch zu selten! Viel zu oft überholen Autofahrende nur knapp; oft fühlt man sich nicht wirklich sicher auf der Straße!“

Johannes und Claudia bei der RaddemoAndere Redner wie Bernhard Deimel vom ADFC Erfurt betonten dass der Radverkehr Teil des Straßenverkehrs sei und seinen Platz auf der Fahrbahn habe. Viel zu oft verbieten Schilder grundlos die Weiterfahrt, wie etwa am Juri-Gagarin-Ring.

Auf dem Anger und vor dem Rathaus gab es dann weitere Redebeiträge von Falko Stolp (VCD Erfurt) und Prof. Dr. Alexander Thumfart, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat. Die Redner sprachen sich für eine schnelle Umsetzung eines Hauptradroutennetzes aus und betonten die hervorragenden Voraussetzungen Erfurts eine Fahrradstadt mit hoher Lebensqualität zu werden.

Vielen Dank an alle die dabei waren und sich für die Fahrradstadt Erfurtstark gemacht haben!


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