Wir überlassen unsere Zukunft nicht anderen, sondern nehmen sie selbst in die Hand. Dazu stellen wir uns gegen die autoritäre rechte Wende und den neoliberalen Zeitgeist einer kapitalistischen Leistungsgesellschaft. Solidarität ist keine hohle Phrase, sondern Kern unserer Kämpfe für eine gerechte Welt ohne Faschismus, Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung. Der 1. Mai bleibt deshalb unser gemeinsamer Kampftag.
Für uns ist der 1. Mai mehr als nur langweilige Reden von Partei- und Gewerkschaftsfunktionären, sondern unser radikales Aufbegehren gegen die herrschenden Zustände – in Erfurt, in Europa und weltweit.
Deshalb sind wir entschlossen Neofaschist*innen, wie der AfD, am 1. Mai und auch sonst keinen Meter auf unseren Straßen zu geben. Die AfD ist zutiefst menschenfeindlich, hetzt gegen Minderheiten und betreibt eine Politik gegen Geringverdienende und Arbeitslose. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen konstruierten Nationen, sondern zwischen oben und unten.

Wir rufen alle jungen Menschen dazu auf mit uns am 1. Mai in Erfurt auf die Straße zu gehen. Egal ob Schüler*innen, Studierende, Azubis, Freiwilligendienstler*innen, Menschen in Lohnarbeit oder Erwerbslose: Rein in den Jugendblock! 10 Uhr Staatskanzlei, Erfurt!