Am Freitag, den 8.6., führte die GRÜNE JUGEND Erfurt eine „Plastic Attack“ vor einem Erfurter Supermarkt durch. Daran beteiligt waren zahlreiche Aktivist*innen, unter Einbindung vieler einkaufender Personen. In dem inzwischen weltweit bekannten Format, packten die Teilnehmer*innen die Lebensmittel direkt nach dem Einkauf aus und sammelten den gesamten anfallenden Plastikmüll in einem Einkaufswagen. Die Aktion zielt darauf ab, den Verbraucher*innen und dem Lebensmitteleinzelhandel, die Masse der überflüssigen Plastikverpackungen zu verdeutlichen und sie verstärkt für das Thema zu sensibilisieren. Alleine im Juni finden in Europa und weltweit mehr als 60 solcher Flashmobs in Supermärkten statt. Die Wahl des Erfurter Supermarkts erfolgte rein zufällig, da sich die Aktion ausschließlich gegen die Umweltproblematik durch den Verpackungsmüll richtet.
Dazu Jasper Robeck, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Erfurt: „ Statt mit dem Plastikwahnsinn fortzufahren, der unseren Lebensraum zerstört, ist es an der Zeit sämtlichen überflüssigen Plastik aus unseren Supermarktregalen zu werfen. Niemand braucht Plastikverpackungen um Gemüse. Eine europaweite Plastiksteuer wäre ein erster Schritt das Problem zu lösen!“
Aus Sicht der GRÜNEN JUGEND, ist zudem die Umweltverschmutzung durch Plastik im Allgemeinen höchst bedenklich und veränderungsbedürftig: „In allen Bereichen verursacht unsere Gesellschaft überflüssigen Müll. So werden, trotz Alternativen, stündlich ca. 320.000 Einwegkaffeebecher weggeworfen. Auch durch Unmengen an Mikroplastik in Zahnpasta und Duschgels, belasten wir Mensch und Natur in unvorstellbarer Weise. Das ist untragbar!“ stellt Svenja Jacobs, (Organisatorin und) Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND Erfurt, in diesem Zusammenhang klar.