Am heutigen Sonntag den 28.01. veranstaltete die AfD Thüringen auf dem Erfurter Domplatz eine Demonstration, die sich gegen das Recht auf Familiennachzug von anerkannten Asylsuchenden richtete. Die anwesenden Redner*innen sprachen sich außerdem gegen den genehmigten Moscheebau in Marbach (Erfurt) aus.
Dabei blieben die ca. 2500 Demonstrant*innen der AfD auf dem Domplatz nicht allein: Hinter dem Aufruf des „Auf die Plätze“-Bündnis zur Gegendemo versammelten sich zahlreiche Organisationen, die für das Recht auf freie Religionsausübung und eine humane Asylpolitik auf die Straße gingen. Insgesamt gab es ca. 700 Gegendemonstrant*innen.

Unter Ihnen auch die GRÜNE JUGEND, die schon im Vorfeld für die Gegendemonstration mobilisierte.
Dazu Jasper Robeck, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Erfurt: „Wenn die AfD von der „Verteidigung des Sozialstaates“ redet, versucht sie ihn Wahrheit nur Arme gegen Schutzsuchende auszuspielen. Dieser gesellschaftlichen Spaltung treten wir als Erfurter Zivilgesellschaft entgegen und streiten für eine solidarische Politik gegenüber Flüchtenden und Lohnabhängigen gleichermaßen.“

Fabian Gabriel, Landessprecher der GRÜNEN JUGEND Thüringen weiter: „Das war Anfang 2018 leider nicht die letzte rechtsextreme Demonstration in Thüringen. Die Nazis von „die Rechte“ werden am 3. Februar in Weimar und die vom „Dritten Weg“ am 17. Februar in Nordhausen ihre Hetze verbreiten. Auch hier ist die Zivilgesellschaft mehr denn ja gefragt, diese Menschenfeindlichkeit nicht unwidersprochen zu lassen – Thüringen darf nicht weiter zur Nazihochburg werden!“