Die Situation in Afghanistans taucht ständig als Diskussionsthema in Medien und Politik auf. Aber inwieweit können wir uns eigentlich eine Meinung bilden über ein Land, in dem die meisten von uns noch nie waren? Bilden Medienberichte, die meist auf Krieg und Terror reduziert sind, wirklich die Realität ab?
Gegenstände aus dem Alltag Afghanistans
Antworten aus erster Hand konnte am 3. November 2010 Markus Schäfer geben, der – auf Einladung der Grünen Jugend Erfurt und der Hochschulgruppe Campusgrün – allen Interessierten einen landeskundlichen Vortrag anbot. Als Entwicklungshelfer, der über zwei Jahre lang in Afghanistan gearbeitet hat, bot er spannende Einblicke in die zivile Aufbauarbeit und deren Institutionen sowie Insiderinfos und Bilder aus dem afghanischen Alltag. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas kam auch der Spaß nicht zu kurz: Für viel Unterhaltung sorgte das fröhliche Ratespiel mit für uns skurril aussehenden afghanischen Alltagsgegenständen. Die Verkostung landestypischer Süßigkeiten sorgte dafür, dass auch bei langen und hochspannenden Diskussions- und Fragerunden alle Teilnehmenden bei Kräften blieben.
Referent Marcus Schäfer über die Entwicklung des Landes
Dass Afghanistan weit mehr ist als nur der in den Medien abgebildete Krieg, wird wohl allen ZuhörerInnen im Gedächtnis bleiben. Fazit, trotz der erschütternden Komplexität der Probleme in dem Land: Afghanistan ist kein hoffnungsloser Fall, wenn auf die Jugend und deren Bildung gesetzt wird.   

originale Kleidung für Frau und Mann

Der Themenabend war die erste gemeinsame Veranstaltung der grünen Hochschulgruppe Campusgrün und der Grünen Jugend Erfurt. Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Aktionen!